Computergestützte Echtzeitsimulation

Computergestützte Echtzeitsimulation

Bei komplexen Planungen stellt sich oft die Frage, ob der vorliegende Entwurf wirklich die beste Lösung darstellt und im Alltag bestehen kann . Mit Hilfe von computergestützten Echtzeitsimulationen kann Teamplan Sie unterstützen, diese Frage im Vorfeld zu beantworten.

Computergestützte Echtzeitsimulationen ermöglichen es, vor der potentiellen (Bau-) Ausführung die geplanten Abläufe, Strukturen und Systeme „im Trockenen“ in Ruhe und so oft man will zu überprüfen und so lange zu optimieren, bis die beste Lösung gefunden ist. So gelingt es, eine prozessorientierte Gebäudestruktur vor Beginn der Baumaßnahme abzusichern. Ein anderer Nutzen dieser digitalen Planung ist die Absicherung des zu erarbeitenden Betriebs- und Organisationskonzeptes.

Ziel solcher Simulationsuntersuchungen ist die optimierte Nutzung der entsprechenden Transport- und Raumkapazitäten. Dies gilt beispielsweise in einem Krankenhaus für die komplexen Pflege-, Warte- bzw. Behandlungsprozesse. Die Testläufe basieren auf Grunddaten, die auf Tagesprofile hochgerechnet werden und dynamisch simulativ untersucht werden, um in erster Linie Engpaßsituationen oder frei vorhandene Raumkapazitäten aufzuzeigen.

Üblicherweise werden dabei zunächst ähnliche Schritte erforderlich:

  • Nutzbarmachung des auftraggeberseitig zu übergebenden Betriebs- und Organisationskonzeptes mit genauer Definition spezifischer, in die Zukunft ausgerichteter Leistungsmengen auf die Belange der Echtzeitsimulation
  • Prozesskonzeption mit Klärung der baulichen und prozessbezogenen Planungsprämissen und Anforderungen zur geeigneten Prozessvisualisierung und Dokumentation in einer Prozesslandkarte
  • Prozessorientierte Visualisierung der Funktionsstrukturen in einem Flächenlayout
  • Anforderungsanalyse auf Basis der erarbeiteten Soll-Prozesse hinsichtlich Anordnung, Dimensionierung und Darstellung beispielsweise der Transportbeziehungen als zeitunabhängige Flußdarstellung
  • Analyse der Kapazitäten auf Basis des bestehenden Raum- und Funktionsprogramms mit Bewertung der Kapazitätsbedarfe in Bezug zur Echtzeitsimulation
  • Simulation von statistischen oder zufälligen Ereignissen im potentiellen Architektengrundriss gemäß Vorplanungsstand im Maßstab 1:200 mit Aspekten wie Räume, Mitarbeiteranzahl und Qualifikation, Abläufe, Prozesszeiten, Zufallsereignisse sowie Notfälle und elektive Patienten. Dabei können die arbeitstäglich meist anfallenden Störgrößen eines komplexen Systemes durch sämtliche aus der Mathematik bekannte Verteilfunktionen zu den eingesetzten Sollwerten so gut es geht „simuliert“ werden, um möglichst realitätsnahe Testläufe durchzuführen.

Folgende allgemeine Zielsetzungen werden bei der Simulation verfolgt:

  • Funktionsüberprüfung/Funktionsnachweis
  • Auslastung des Gesamtsystems, der Teilsysteme, der Arbeitsbereiche
  • Leistungsgrenzen/Leistungsengpässe
  • Layoutoptimierungen
  • Dynamisches Verhalten des Teil-(Gesamt-)systems
  • Auftragsdurchlaufzeiten (min, max, Ø)
  • Konkrete Hinweise zur Layout- , Bestands- und Prozessoptimierung
  • Überprüfung und Bewertung von Steuer- /Lagerstrategien
  • Auswirkungen der Auftragsstruktur und -mengen

Bei der Modellerstellung wird auf eine möglichst einfache Parametrierbarkeit und auf eine anschauliche Animation Wert gelegt. Basierend auf den festzulegenden Daten, erfolgt eine detaillierte Abbildung des zu analysierenden Funktionsbereichs in 3-D-Optik. Der Output jedes Simulationslaufes erfolgt in der Regel in Grafiken des MS-Formates „Excel“.

TEAMPLAN Computergestützte Echtzeitsimulation

Abbildung: Datenkonvertierung => Simulationsmodell

Wir können für Sie nahezu alle betriebs- und bauplanerische Szenarien in Echzeit simulieren!

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