Funktions- und
Raumprogramm

Funktions- und

Raumprogramm

Die Erstellung von Funktions- und Raumprogrammen gehört seit der Unternehmensgründung von Teamplan zu den Kerngeschäften der Betriebsorganisationsplanung.

Die jahrzehntelange Erfahrung und der ständige Austausch mit Planungs- und Genehmigungsbehörden ermöglichen eine Beratung „stets am Puls der Zeit“ mit einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Fundus an Benchmarks und Planungsgrundlagen. Hierdurch wird eine hausindividuelle, bedarfsgerechte Beratung unter optimaler Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten sichergestellt. Die Phase des Funktions- und Raumprogramms gehört zu den frühen Phasen einer Bauplanung und stellt die Grundlage für die weitere Projektierung eines Bauvorhabens (Vorentwurfs- und Entwurfsphase) und auch für die Durchführung eines Architektenwettbewerbs dar. So ist das Funktions- und Raumprogramm in vielen Bundesländern und auch im Ausland die vorgeschriebene Basis zur Genehmigung eines Bauvorhabens und dient als elementare Grundlage in der Vorbereitungsphase eines Projekts. Im weiteren Projektablauf dient es als Nachweis erforderlicher Nutzflächen, die durch die Dokumentation immer wieder nachvollzogen und begründbar sind.

Die Planungssystematik in unseren Funktions- und Raumprogrammen folgt der durch die Planungs- und Genehmigungsbehörden geforderten DIN 13080. So werden Bauprojekte durch die eindeutige Zuordnung und Normierung der einzelnen Funktionsstellen und Funktionseinheiten jederzeit vergleichbar und nachvollziehbar.

Um ein Funktions- und Raumprogramm erstellen zu können, werden neben der kapazitätsabhängigen Ermittlung von Flächengrößen, die konzeptionellen Grundideen eines Betriebskonzepts abgebildet. Dies setzt in dieser frühen Phase eine gedankliche Simulation der wesentlichen Ablaufprozesse im jeweiligen Bereich des Krankenhauses (Mikroebene) und im Gesamtkontext (Makroebene) voraus, also der internen und externen Wechselwirkungen. Demnach empfiehlt es sich für den Bauherrn gemeinsam mit dem Betriebsplaner parallel zum Funktions- und Raumprogramm auch die betriebsorganisatorischen Grundkonzepte (Betriebskonzept) bereits zu erarbeiten.

Das eigentliche Funktions- und Raumprogramm hinterlegt dann diese organisatorischen (qualitativen) Strukturfestlegungen und bringt diese in folgende Grobstruktur:

  • Untersuchungs- und Behandlungsbereich
  • Pflegebereich
  • Leitungs- und Verwaltungsbereich
  • Soziale Dienste
  • Ver- und Entsorgung
  • Forschung und Lehre
  • Sonstiges

Bei der Festlegung der quantitativen Strukturfestlegungen werden so genannte leistungs- und strukturabhängige Quantifizierungsmethoden unterschieden. Bei den leistungsabhängigen Methoden werden die erforderlichen Mengen und Größen der Räume über Leistungs- und Prognosedaten quantifiziert, die im Dialog mit dem Bauherrn unter den künftigen Rahmenbedingungen (Demographie, Medizinischer Fortschritt, Ambulantisierung etc.) aus den Ist-Daten erarbeitet werden. Diesen werden dann Raumbindungszeiten (pro Leistung) und Raumnutzungsdauern (Raumnutzung pro Tag) zugeordnet und sogenannte Kernräume (also Räume, in denen letztlich Patientenbehandlung bzw. –therapien erfolgen) ermittelt. Neben den Grund- und Leistungsdaten der Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, Soll- Stellenpläne oder Ver- und Entsorgungskennzahlen als wichtige quantitative Parameter der Raumplanung für die oben beschriebenen Bereiche.

Strukturabhängige Methoden der Quantifizierung werden determiniert durch Aspekte des Betriebskonzepts. In der Pflege können dies unterschiedliche Behandlungsstufen sein. Auch Zentralisierungseffekte oder die methodische Veränderung von Abläufen bspw. im Bereich der Untersuchungs und Behandlung oder der Logistik können Einflussfaktoren sein.

Ein Funktions- und Raumprogramm kann grundsätzlich in abstrakter bzw. lösungsbezogener Form erstellt werden. Es empfiehlt sich oftmals in einem ersten Schritt die abstrakte Form zu wählen. Nach Durchführung eines Vergleichs zwischen den daraus resultierenden Soll-Flächen mit dem Bestand (so genannter Soll-/Ist-Vergleich) lassen sich durch eine Schwachstellenanalyse baulich relevante Kernbereiche definieren, die dann  ein stark lösungsorientiertes Funktions- und Raumprogramm ermöglichen.

Bei der Erstellung von Funktions- und Raumprogrammen setzen wir folgende Ziele:

  • Ermittlung des Raumbedarfs für die einzelnen Funktionsstellen
  • Definition der wesentlichen Affinitäten und Ablaufprozesse
  • Einbezug der vorhandenen Gebäudestruktur
  • Nachweis erforderlicher Modernisierungs-, Sanierungs- und Neubaumaßnahmen

stets unter der Maßgabe höchster Qualität und modernster Planungsmethoden.

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